Ein Rat für die Jugendlichen: der Erfolg liegt im Schnittpunkt von drei Mengen

26. 4. 2018

Die Auswahl des richtigen Ausbildungsweges scheint für Jugendliche, die vor einer wichtigen Lebensentscheidung stehen, eine von den Formeln mit „n Variablen“ zu sein, die beängstigend und einfach zu kompliziert wirkt. Welches sind die Faktoren, auf die sich die Jugendlichen bei der Entscheidungsfindung stützen können, war die wichtigste Frage der Veranstaltung „Ne teslo, Tesla bom“ (auf Deutsch „Nicht Trottel, Tesla werde ich sein“), die am 17. April in dem I. Gymnasium in Celje stattfand.

Die Analytiker sind fest davon überzeugt, dass 33 bis 85 % der Berufe, die in der Zukunft gebraucht werden, heute noch nicht bekannt sind. Wie also den richtigen Beruf auswählen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten werden in der Zukunft noch stärker gesucht? Einführend hat Edita Krajnović, die Mitbegründerin des Projektes „Wir werden Ingenieurinnen und Ingenieure!“ zusammen mit den Schülern über drei Fragen nachgedacht, die den Schülern bei der Auswahl des richtigen Berufsweges helfen können. Sie regte die Jugendliche an darüber nachzudenken, bei welcher Tätigkeit sie vor lauter Begeisterung die Zeit vergessen, in was sie gut sind und was dasjenige ist, was die Umgebung benötigt. Genau im Schnittpunkt liegt die richtige Antwort.

JUNGE LEUTE BRINGEN NEUE KENTNISSE

Die Gesprächspartner dachten über die Bedeutung der generationsübergreifenden Zusammenarbeit nach. Gregor Kolar, der Produktionsleiter bei dem Unternehmen Blaj Fasteners sagte, dass wir in der Zeit der Einführung der Industrie 4.0 leben, die die Datendigitalisierung auf allen Niveaus bringt: „In diesem Bereich lernen wir von unseren Praktikanten und neuen Mitarbeitern viel, denn sie beherrschen die modernen Technologien.“ Ana Glamočak, Personalexpertin bei dem Unternehmen BSH Hišni aparati, teilte ihre Erfahrungen aus der Mentorentätigkeit mit: „Als ich in die neue Arbeit eingewiesen wurde, war meine Mentorin immer dabei, sie hat mir aber gleichzeitig freie Hände gelassen. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig.“ 

WERTVOLLE ERFAHRUNGEN AUS AUSSERSCHULISCHEN TÄTIGKEITEN

Für Miha Jurančič, Student an der Fakultät für Maschinenbau an der Universität in Ljubljana, war die Auswahl des Studiums einfach und offensichtlich.  „Ich habe gerne geschweisst!“ sagte er im Spaß. Auch Miha Berginc, Experte in der Abteilung für Geräteentwicklung bei BSH Hišni aparati, hat die Auswahl des Studiums mit seinem Hobby verbunden. Mit dem Segelflugsport beschäftigt er sich noch heute. Miran Rauter, Geschäftsführer des Unternehmens Hermi und ehemaliger professioneller Skifahrer, schloss sich ihrer Meinung bezüglich Freizeitaktivitäten an. „Entwickelt eure Kompetenzen bei außerschulischen Tätigkeiten. Solche Erfahrungen sind unschätzbar. Man lernt dadurch Sachen, die sonst nicht kennengelernt werden können“, sagt er den Schülern. Er sagte noch, dass er beim Sport gelernt hat, was Ausdauer und Disziplin sind und wie man Misserfolg verkraften kann. „Ganz oben sind diejenige, die nach einem Misserfolg wieder aufstehen und daraus auch etwas lernen“, sagte er noch. Auch Uršula Menih Dokl, Direktorin für Corporate Identity und Kommunikation in der Gruppe Gorenje, stimmte zu, dass es wichtig ist, in einer Bewerbung auch Hobbys zu nennen. „Damit unterscheidet ihr euch von anderen“, betonte Frau Menih Dokl.